Der Spaziergang (5)

Es galt jetzt einen hartnäckigen, widerspenstigen, von der Unfehlbarkeit seines fraglos meisterhaften Könnens scheinbar in jeder Hinsicht überzeugten, von seinem Wert wie von seiner Leistungsfähigkeit vollkommen durchdrungenen, in diesen seinen Überzeugungen durchaus unerschütterlichen Schneider oder Marchand Tailleur zu besiegen, zu bändigen, zu überrumpeln und zu erschüttern.
Schneidermeisterliche Festigkeit umzuwerfen muss als eine der schwierigsten und mühseligsten Aufgaben betrachtet werden, die die Kühnheit zu unternehmen und der waghalsige Entschluss vorwärts zu treiben entschlossen sein können. Vor Schneidern und ihren Anschauungen habe ich überhaupt eine ständige, kräftige Furcht, weswegen ich mich jedoch in keiner Weise schäme, weil Furcht hier leicht erklärlich ist.
So war ich denn jetzt auch auf Schlimmes, wenn nicht Schlimmstes gefasst und rüstete mich für solchen gefährlichen Angriffskrieg mit Eigenschaften wie Mut, Trotz, Zorn, Entrüstung, Verachtung oder gar Todesverachtung aus, mit welchen ohne Zweifel recht sehr schätzenswerten Waffen ich der beissenden Ironie und dem Spott hinter erheuchelter Treuherzigkeit siegreich und erfolgreich entgegenzutreten hoffte.
Doch es kam anders. Ich will aber bis auf weiteres um so mehr darüber schweigen, als ich ja zuerst noch einen Brief zu befördern habe. Soeben entschloss ich mich nämlich, zuerst auf die Post, dann zum Schneider und hernach die Staatssteuer bezahlen zu gehen.
Die Post, ein appetitliches Gebäude, lag mir übrigens dicht vor der Nase. Fröhlich ging ich hinein und erbat mir vom zuständigen Postbeamten eine Marke, die ich auf den Brief klebte.
Indem ich denselben vorsichtig in den Kasten hinabgleiten liess, erwog und prüfte ich im nachdenkenden Geist, was ich geschrieben hatte. Wie ich sehr gut wusste, lautete der Inhalt folgendermassen:
"Sehr zu achtender Herr!
Die eigenartige Anrede dürfte Ihnen die Gewissheit beibringen, dass der Absender Ihnen völlig kalt gegenübersteht. Ich weiss, dass Achtung vor mir von Ihnen und denen, die Ihnen ähnlich sind, niemals zu erwarten ist, und zwar deshalb nicht, weil Sie und die, die Ihnen ähnlich sind, eine übergrosse Meinung von sich selbst haben, die sie weder zur Einsicht noch zu irgendwelcher Rücksicht kommen lässt. Ich weiss mit Bestimmtheit, dass Sie zu den Leuten gehören, die sich gross erscheinen, weil sie rücksichtslos und unhöflich sind, die sich mächtig dünken, weil sie Protektion geniessen, die weise zu sein meinen, weil ihnen hin und wieder das Wörtchen 'weise' einfällt.
Leute, wie Sie, erkühnen sich, gegenüber Armut und Unbeschütztheit hart, grob, frech und gewalttätig zu sein. Leute, wie Sie, besitzen die ungewöhnliche Klugheit, zu meinen, dass es notwendig sei, überall an der Spitze zu stehen, allenortes ein Übergewicht zu haben und zu jeder Tageszeit zu triumphieren. Leute, wie Sie, merken nicht, dass dies töricht ist, und weder im Bereich der Möglichkeit liegt, noch wünschenswert sein kann. Leute, wie Sie, sind Protzen und jederzeit bereit, der Brutalität eifrig zu dienen. Leute, wie Sie, sind überaus mutig darin, dass sie jeden wahren Mut sorgfältig vermeiden, weil sie wissen, dass ihnen jeder wahre Mut Schaden zu bringen verspricht; ferner sind sie mutig darin, dass sie sich als die Guten und Schönen hinzustellen stets ungemein viel Lust und ungemein viel Eifer bekunden. Leute, wie Sie, respektieren weder das Alter noch das Verdienst, noch ganz bestimmt die Arbeit. Leute, wie Sie, respektieren das Geld und sind durch derlei Respekt verhindert, etwas anderes hoch zu achten.
Wer redlich arbeitet und sich treulich abmüht, ist in den Augen von Leuten, wie Sie, ein ausgesprochener Esel. Hierin irre ich mich nicht; denn mein kleiner Finger sagt mir, dass ich recht habe. Ich muss Ihnen ins Gesicht hinein zu sagen wagen, dass Sie Ihr Amt missbrauchen, weil Sie recht gut wissen, mit wieviel Unannehmlichkeiten und schwierigen Umständen es verbunden wäre, Ihnen auf die Finger zu klopfen. In der Huld und Gnade, worin Sie stecken, und von günstigen Voraussetzungen umgeben, sind Sie dennoch höchst angefochten, indem Sie ohne Zweifel fühlen, wie sehr Sie schwanken.
Sie hintergehen das Zutrauen, halten Ihr Wort nicht, schädigen ohne Besinnen den Wert und das Ansehen derer, die mit Ihnen verkehren, beuten schonungslos aus, wo Sie Wohltat zu stiften vorgeben, verraten den Dienst und verleumden den Diener, sind wankelmütig und unzuverlässig und zeigen Eigenschaften, die man an einem Mädchen, nicht aber an einem Manne, eilig entschuldigt.
Verzeihen Sie, wenn ich mir erlaube, Sie für durchaus schwach zu halten, und genehmigen Sie mit der aufrichtigen Versicherung, er wolle für rätlich halten, Ihnen in Zukunft geschäftlich denkbar fern zu bleiben, das immerhin erforderliche Mass und den absolut gegebenen Grad von Achtung von einem Menschen, dem die Auszeichnung sowohl wie das freilich bescheidene Vergnügen zufielen, dass er Sie kennenlernen durfte."
Fast bereute ich, den Buschklepperbrief, wie er mir nachträglich vorkommen wollte, der Post zur Beförderung anvertraut zu haben; denn keiner geringeren als einer leitenden, einflussreichen Person hatte ich, bitterbösen Kriegszustand heraufbeschwörend, den Abbruch der diplomatischen, oder besser wirtschaftlichen Beziehungen auf so ideale Art angekündigt. Immerhin liess ich dem Fehdebrief jetzt den Lauf, indem ich mir trosteshalber sagte, dass der Mensch oder sehr zu achtende Herr die Botschaft womöglich kaum einmal, geschweige mehrmal lese, da er die köstliche Lektüre beim zweiten oder dritten Wort wahrscheinlich bereits ziemlich satt habe, folglich den flammenden Erguss, ohne allzuviel Zeit und kostbare Kraft zu verlieren, vermutlich in den jegliches Unwillkommene verschlingenden oder beherbergenden Papierkorb werfe.
"Überdies vergisst sich derartiges innerhalb Halben- oder Vierteljahres naturgemäss", folgerte und philosophierte ich und marschierte kuragös zum Schneider.
Derselbe sass fröhlich und anscheinend mit dem ruhigsten Gewissen der Welt in seinem mit feinduftenden Tüchern und Tuchresten vollgepfropften, zierlichen Modesalon oder Werkstatt. Ein käfigeingesperrter lärmender Vogel, sowie ein eifriger, brav mit Zuschneiden beschäftigter, verschmitzter Lehrling schienen das Idyll vervollständigen zu wollen.
Herr Schneidermeister Dünn stand, als er meiner ansichtig wurde, vom Sitzplatz, wo er emsig mit der Nähnadel focht, höflich auf, um den Ankömmling artig willkommen zu heissen.
"Sie kommen wegen Ihres nächstdem durch meine Firma fix und fertig an Sie abzuliefernden, zweifellos tadellos sitzenden Anzuges", sagte er, indem er mir nur beinah allzu kameradschaftlich die Hand gab, die ich mich indessen durchaus nicht zu schütteln scheute.
"Ich komme", gab ich zurück, "um unverzagt und hoffnungsfroh zur Anprobe zu schreiten, indem ich mancherlei befürchte."
Herr Dünn sagte, er halte jedwede Befürchtung für überflüssig, da er für Sitz und Schnitt garantiere. Indem er dies sagte, führte er mich in eine Nebenstube, aus der er sich selbst sofort zurückzog. Dass er wiederholt garantierte und beteuerte, wollte mir nicht sonderlich gefallen. Rasch waren denn auch Probe sowohl wie hiemit aufs innigste verknüpfte Enttäuschung fertig.
Indem ich einen überschäumenden Verdruss mühsam niederzukämpfen versuchte, rief ich heftig und gewaltsam nach Herrn Dünn, dem ich mit möglich grosser Gelassenheit und vornehmer Unzufriedenheit den sicherlich vernichtenden Ausruf entgegenschleuderte:
"Dachte ich es mir doch!"
"Mein allerliebster, werter Herr, regen Sie sich nicht unnützerweise auf."
Mühsam genug brachte ich hervor: "Freilich ist hier in Hülle und Fülle Anlass, sich aufzuregen und untröstlich zu sein. Behalten Sie alle Ihre hochlich unpassenden Beschwichtigungen gütig für sich und hören Sie bitte sogleich auf, mich beruhigen zu wollen. Was Sie getan haben, um einen tadellosen Anzug herzustellen, ist im höchsten Grad beunruhigend. Sämtliche gehegten zarten oder unzarten Befürchtungen bewahrheiten sich in jeder Beziehung, und die schlimmsten Ahnungen sind auf jede Weise in Erfüllung gegangen. Wie können Sie für tadellosen Sitz und Schnitt zu garantieren wagen, und wie ist es möglich, dass Sie den Mut haben, mir zu versichern, dass Sie Meister in Ihrem Berufe sind, wo Sie bei nur dünngesäter Ehrlichkeit und beim geringfügigsten Mass von Aufmerksamkeit und Aufrichtigkeit ohne weiteres werden zugestehen müssen, dass ich vollkommenes Pech habe, und dass der durch Ihre werte ausgezeichnete Firma mir abzuliefernde tadellose Anzug total verpfuscht ist?"
"Den Ausdruck 'verpfuscht' verbitte ich mir verbindlich."
"Ich will mich fassen, Herr Dünn."
"Ich danke Ihnen und freue mich über so angenehmen Vorsatz herzlich."
"Sie werden mir erlauben, von Ihnen zu verlangen, dass Sie am Anzug, der, auf eben stattgefundene sorgfältige Probe gestützt, ganze Haufen von Fehlern, Mängeln und Gebrechen aufweist, bedeutende und einschneidende Änderungen vornehmen."
"Das kann man."
"Unzufriedenheit, Verdruss und Trauer, die ich empfinde, drängen mich, Ihnen zu sagen, dass Sie mir Ärger bereitet haben."
"Ich schwöre Ihnen, dass mir dies leid ist."
"Der Eifer, den Sie zeigen, zu schwören, dass es Ihnen leid ist, mich geärgert und in schlechte Stimmung versetzt zu haben, ändert am fehlerhaften Anzug absolut nichts, dem ich mich entschieden weigere, auch nur den kleinsten Grad von Anerkennung zu zollen, und dessen Annahme ich energisch zurückweise, weil weder von Beifall noch von Zustimmung die Rede sein kann.
Bezüglich des Rockes fühle ich deutlich, dass er mich zum buckligen, mithin hässlichen Menschen macht. Verunstaltung, womit ich unter keinen Umständen einverstanden bin. Vielmehr muss ich ausdrücklich dagegen protestieren.
Die Ärmel leiden an geradezu bedenkenerregendem Überfluss an Länge. Die Weste zeichnet sich in hervorragender Weise dadurch aus, dass sie den üblen Eindruck hervorruft und den unangenehmen Schein erweckt, als habe ihr Träger einen dicken Bauch.
Die Hose ist einfach abscheulich. Zeichnung oder Entwurf derselben flössen mir aufrichtig empfundenes Grauen ein. Wo dieses elende, lächerliche, entsetzlich dumme Kunstwerk von Beinkleid eine gewisse Breite besitzen sollte, weist es einschnürende Enge auf, und wo es eng sein sollte, ist es mehr als weit.
Ihre Leistung, Herr Dünn, ist alles in allem phantasielos. Ihr Werk beweist einen Mangel an Intelligenz. An solchem Anzug klebt etwas Erbärmliches, Klägliches, Kleinliches und haftet etwas Albernes, Ängstliches und Hausbackenes. Der ihn anfertigte, darf gewiss nicht zu den schwungvollen Naturen gezählt werden. Derartige völlige Abwesenheit jederlei Talentes bleibt auf alle Fälle überaus bedauerlich."
Herr Dünn besass die Unverfrorenheit, mir zu sagen:
"Ihre Entrüstung verstehe ich nicht und werde nie zu bewegen sein, sie zu verstehen. Die zahlreichen heftigen Vorwürfe, die Sie mir machen zu müssen glauben, sind mir unbegreiflich und werden mir sehr wahrscheinlich unbegreiflich bleiben. Der Anzug sitzt vorzüglich. Irgend etwas anderes wird mich niemand glauben machen. Die Überzeugung, die ich habe, dass Sie ungemein vorteilhaft darin aussehen, erkläre ich für unerschütterlich. An gewisse, denselben auszeichnende Eigentümlichkeiten werden Sie sich in kurzer Zeit gewöhnt haben. Höchste Staatsbeamte bestellen ihren schätzenswerten Bedarf bei mir. Ebenso lassen Herren Gerichtspräsidenten huldvoll bei mir arbeiten. Dieser ohne Frage schlagende Beweis meiner Leistungsfähigkeit genüge Ihnen! Auf überspannte Erwartungen vermag ich unmöglich einzugehen, anmassliche Forderungen lassen Schneidermeister Dünn zum Glück vollkommen kalt. Besser situierte Leute und vornehmere Herren wie Sie sind mit meiner Gewandtheit und Fertigkeit in jeder Hinsicht zufrieden gewesen, womit ich anmerken wollte, dass ich Sie entwaffnet zu haben hoffe."
Da ich einsehen musste, dass es unmöglich sei, irgend etwas auszurichten, und ich mir sagte, dass sich eine leider vielleicht nur allzu feurige ungestüme Attacke in die schmerzlichste und schmählichste aller Niederlagen verwandelt habe, so zog ich meine Truppen aus unglücklichem Gefecht zurück, brach weich ab und flog beschämt davon.

De wandeling (5)

Het ging er nu om een halsstarrig, weerspannig iemand, schijnbaar in ieder opzicht overtuigd van de onfeilbaarheid van zijn ongetwijfeld meesterlijke kunnen, volkomen doordrongen van zijn kwaliteit alsmede van zijn prestatievermogen, totaal onwrikbaar in die overtuigingen van hem, te weten een kleermaker of herentailleur, te overwinnen, te beteugelen, te overrompelen en van zijn stuk te brengen.
Standvastigheid van een meester-kleermaker omverwerpen moet als een van de moeilijkste en moeizaamste taken beschouwd worden waartoe de vermetelheid om die op je te nemen en het roekeloze voornemen om die door te zetten maar in staat kunnen zijn. Voor kleermakers en hun keurende blikken heb ik trouwens een voortdurende, geduchte angst, waar ik me echter op geen enkele manier voor schaam omdat angst hier goed verklaarbaar is.
Zo was ik dan nu ook op iets ergs, zo niet op het ergste voorbereid en rustte mij voor deze gevaarlijke aanvalsoorlog toe met eigenschappen als moed, trots, toorn, verontwaardiging, verachting of zelfs doodsverachting, met welke ongetwijfeld werkelijk zeer achtenswaardige wapens ik de bijtende ironie en spot achter geveinsde trouwhartigheid zegevierend en succesvol tegemoet hoopte te treden.
Maar het liep anders. Ik wil echter tot nader order daarover zwijgen, te meer daar ik eerst nog een brief te bezorgen heb. Zonet besloot ik namelijk om eerst naar het postkantoor te gaan, dan naar de kleermaker en daarna de belasting te gaan betalen.
Het postkantoor, een aantrekkelijk gebouw, stond overigens vlak voor mijn neus. Vrolijk ging ik naar binnen en vroeg de daartoe bevoegde beambte om een postzegel, die ik op de brief plakte.
Terwijl ik deze voorzichtig in de bus liet vallen, ging ik peinzend en keurend in gedachten na wat ik geschreven had. Zoals ik heel goed wist, luidde de inhoud als volgt:
"Zeer te achten Heer!
Moge deze eigenaardige aanhef u de zekerheid bieden dat u mij, de afzender, volledig koud laat. Ik weet dat achting voor mij van u en degenen die net zo zijn als u nooit te verwachten valt, en wel daarom niet, omdat u en degenen die net zo zijn als u een uitzonderlijk hoge dunk van zichzelf hebben, hetgeen hen noch aan inzicht noch aan welke vorm van respect dan ook laat toekomen. Ik weet met zekerheid dat u tot de mensen behoort die zich voor verheven aanzien omdat ze nietsontziend en onhoffelijk zijn, die zich machtig voelen omdat ze protectie genieten, die wijs menen te zijn omdat hen nu en dan het woordje 'wijs' te binnen schiet.
Mensen als u hebben het lef ten aanzien van armoede en kwetsbaarheid hard, grof, brutaal en gewelddadig te zijn. Mensen als u bezitten de ongewone schranderheid te geloven dat het noodzakelijk is overal aan de top te staan, op alle plekken te domineren en op ieder moment van de dag te triomferen. Mensen als u doorzien niet dat dit dwaas is, en noch binnen het bereik der mogelijkheden ligt noch wenselijk kan zijn. Mensen als u zijn protsers en ten allen tijde bereid de bruutheid ijverig te dienen. Mensen als u zijn er buitengewoon moedig in om iedere ware moed zorgvuldig te vermijden omdat ze weten dat iedere ware moed hen schade belooft toe te brengen; verder zijn ze er moedig in om steeds met vertoon van ongemeen veel genoegen en ongemeen veel ijver te pretenderen alle goedheid en aardigheid zelve te zijn. Mensen als u respecteren noch leeftijd noch verdienste, en vast en zeker geen arbeid. Mensen als u respecteren geld en zijn door dit soort respect verhinderd iets anders hoog te achten.
Wie redelijk zijn werk doet en zich trouw afslooft, is in de ogen van mensen als u een uitgesproken ezel. Hierin vergis ik me niet; want mijn pink zegt mij dat ik gelijk heb. Ik moet het risico nemen u recht in 't gezicht te zeggen dat u uw positie misbruikt omdat u heel goed weet met hoeveel narigheid en ingewikkeld gedoe het gepaard zou gaan u op de vingers te tikken. Ondanks de gunst en genade die u geniet en de u omringende gunstige voorwaarden bent u toch uitermate verontrust omdat u zonder twijfel voelt hoe zeer u wankelt.
U maakt misbruik van vertrouwen, u houdt uw woord niet, u schaadt zonder nadenken de eer en het aanzien van degenen met wie u verkeert, u buit ongenadig uit terwijl u voorgeeft weldaad te bewijzen, u verraadt de dienst en belastert de dienaren, u bent wankelmoedig en onbetrouwbaar en u vertoont eigenschappen die men een meisje maar niet een man snel vergeeft.
Neemt u mij niet kwalijk als ik mij veroorloof u zonder meer zwak te vinden, en aanvaardt u - met de oprechte verzekering dat hij het raadzaam vindt u in de toekomst in zakelijk opzicht zo ver mogelijk uit de weg te gaan - de desondanks vereiste dosis en de absoluut gegeven mate van achting van een man aan wie de eer evenals het weliswaar bescheiden genoegen te beurt viel dat hij u mocht leren kennen."
Bijna had ik er spijt van dat ik deze struikroverbrief, waar hij voor mij achteraf wel op leek, aan het postkantoor voor verzending had toevertrouwd; want het was niemand minder dan een toonaangevend, invloedrijk persoon die ik op zo’n ideale wijze, door een bitterbotte oorlogstoestand te provoceren, de verbreking van diplomatieke of beter gezegd economische betrekkingen had aangezegd. Tenslotte liet ik de vetebrief toch maar op zijn beloop door mezelf als troost te zeggen dat die man of wellicht zeer achtenswaardige meneer het bericht zo mogelijk nauwelijks één keer, laat staan meerdere malen zou lezen omdat hij al bij de tweede of derde uitspraak de kostelijke lectuur waarschijnlijk tamelijk beu zou zijn, en hij derhalve deze vlammende uitbarsting zonder al teveel tijd en kostbare energie te verliezen vermoedelijk in de alles wat maar onwelkom is verslindende of herbergende prullenbak zou gooien.
"Bovendien wordt zoiets natuurlijk binnen een half jaar of een paar maanden vergeten", concludeerde en filosofeerde ik en marcheerde vol courage naar de kleermaker.
Deze zat vrolijk en vermoedelijk met het meest geruste geweten ter wereld in zijn met chicgeurende stoffen en stofresten volgepropte, elegante modesalon of werkplaats. Een lawaaierige vogel, opgesloten in een kooi, evenals een ijverige, ondeugende leerling, braaf bezig met uitsnijden, leken de idylle te vervolmaken.
Meneer meester-kleermaker Dun kwam, toen hij mij in het oog kreeg, hoffelijk van zijn zitplaats, waar hij druk in gevecht was met zijn naainaald, overeind om de nieuwaangekomene beleefd welkom te heten.
"U komt vanwege Uw kostuum dat zo meteen door mijn firma kant en klaar aan U afgeleverd wordt en ongetwijfeld perfect zal zitten", zei hij, terwijl hij mij bijna al te kameraadschappelijk de hand gaf, die ik evenwel zonder enige terughoudendheid schudde.
"Ik kom", zei ik terug, "om onversaagd en vol goede hoop over te gaan tot passen ofschoon ik heel wat te vrezen heb."
Meneer Dun zei dat hij iedere vrees overbodig achtte omdat hij snit en snede garandeerde. Terwijl hij dit zei, leidde hij mij een zijkamertje binnen waaruit hij zichzelf meteen weer terugtrok. Dat hij herhaaldelijk dingen garandeerde en verzekerde, kon mij niet bijster behagen. Met het passen evenals met de hiermee ten nauwst verbonden teleurstelling was het dan ook snel bekeken.
Terwijl ik moeizaam een overstelpend gevoel van misnoegen probeerde te onderdrukken, riep ik driftig en agressief om meneer Dun die ik met zo groot mogelijke gelatenheid en voorname ontevredenheid de hoogstwaarschijnlijk vernietigende uitroep naar het hoofd slingerde:
"Dacht ik het niet!"
"Mijn allerbeste, waarde heer, windt u zich niet nodeloos op."
Met de grootste moeite bracht ik uit: "Maar er is aanleiding in overvloed om me op te winden en ontroostbaar te zijn. Bewaart u al uw hogelijk misplaatste kalmeringspogingen goedmoedig voor u zelf en houdt u er alstublieft onmiddellijk mee op mij gerust te stellen. Wat u heeft gedaan om een perfect kostuum te vervaardigen, is uiterst verontrustend. Alle voorvoelde vage en onvage vrees blijkt in ieder opzicht terecht, en de ergste vermoedens zijn in alle opzichten uitgekomen. Hoe waagt u het perfecte snit en snede te garanderen, en hoe is het mogelijk dat u de moed heeft mij te verzekeren dat u meester in uw beroep bent, terwijl u toch al met slechts dun gezaaide eerlijkheid en met de geringste dosis oplettendheid en oprechtheid zonder meer zou moeten toegeven dat ik volledig pech heb en dat dit door uw geachte voortreffelijke firma aan mij af te leveren, perfecte kostuum totaal verprutst is?"
"De uitdrukking 'verprutst' kan ik onder geen beding toestaan."
"Ik zal me beheersen, meneer Dun."
"Ik dank u hartelijk en verheug me over zo'n sympathiek voornemen."
"Staat u mij toe van u te verlangen dat u aan het kostuum, waar, zoals zojuist uitgevoerd zorgvuldig passen heeft uitgewezen, een heleboel fouten, onvolkomenheden en gebreken aan kleven, alsnog aanzienlijke en ingrijpende veranderingen aanbrengt."
"Dat kan."
"Mijn gevoelens van ontevredenheid, misnoegen en verdriet nopen mij u te zeggen dat u mij ergernis bezorgd heeft."
"Ik zweer u dat het mij spijt."
"De geestdrift waarmee u zweert dat het u spijt mij geërgerd en in een slecht humeur te hebben gebracht, verandert absoluut niets aan het slecht zittende kostuum, waarvoor ik dan ook beslist geen greintje waardering op kan brengen, en waarvan ik elke aanvaarding resoluut van de hand wijs omdat er noch van instemming noch van goedkeuring sprake kan zijn.
Wat de jas betreft heb ik duidelijk het gevoel dat die een gebochelde en dus lelijke man van mij maakt. Een misvorming waarmee ik in geen geval akkoord ga. Beter gezegd, ik moet er met nadruk tegen protesteren.
De mouwen lijden aan een ronduit bedenkelijke overmaat aan lengte. Het vest blinkt er op uitmuntende wijze in uit de valse indruk te wekken en de onaangename schijn op te roepen dat de drager ervan een dikke buik heeft.
De pantalon is gewoonweg afschuwelijk. Schets of ontwerp ervan boezemen mij oprecht gevoeld afgrijzen in. Waar dit ellendige, belachelijke, ontstellend domme meesterwerk in beenbekleding een zekere breedte moet hebben, vertoont het beknellende strakheid, en waar het strak moet zijn, is het meer dan wijd.
Uw prestatie, meneer Dun, is alles bij elkaar fantasieloos. Uw werk bewijst gebrek aan intelligentie. Aan zo'n kostuum kleeft iets deerniswekkends, zieligs, bekrompens en het heeft iets onbenulligs, angstvalligs en alledaags. Degene die dit gemaakt heeft, kan bepaald niet tot de bevlogen types gerekend worden. Een dergelijk totaal ontbreken van ieder talent blijft in elk geval buitengewoon betreurenswaardig."
Meneer Dun had de brutaliteit tegen mij te zeggen:
"Uw verontwaardiging snap ik niet en ik zal ook nooit zover te krijgen zijn dat ik die snap. De talrijke zware verwijten die u mij meent te mogen maken, zijn voor mij onbegrijpelijk en zullen voor mij zeer waarschijnlijk onbegrijpelijk blijven. Het kostuum zit voortreffelijk. Iets anders zal niemand mij kunnen wijsmaken. De overtuiging die ik ben toegedaan dat u er ongewoon voordelig in uitziet, staat wat mij betreft buiten kijf. Aan bepaalde eigenaardigheden waarin het zich nou net onderscheidt, zult u binnenkort gewend zijn. De hoogste staatsambtenaren bestellen hun achtenswaardige benodigdheden bij mij. Precies zo gunnen presidenten van de rechtbank mij welwillend hun opdrachten. Dit ongetwijfeld afdoende bewijs van mijn prestatievermogen moet u voldoende zijn! Op overspannen verwachtingen kan ik onmogelijk ingaan, aanmatigende eisen laten meester-kleermaker Dun gelukkig volkomen koud. Beter gesitueerde lieden en voornamere heren dan u waren over mijn bedrevenheid en vaardigheid in ieder opzicht tevreden, waarmee gezegd wil zijn dat ik hoop u te hebben ontwapend.”
Omdat ik moest inzien dat het onmogelijk was ook maar iets gedaan te krijgen en ik bij mezelf zei dat een helaas misschien wat al te vurig, onstuimig offensief was omgeslagen in een van de pijnlijkste en smadelijkste aller nederlagen, trok ik mijn troepen uit de ongelukkige strijd terug, gaf ik het slap op en vloog beschaamd weg.

…. (klik hier om verder te lezen)

(terug naar inhoudsopgave 'Der Spaziergang')